Wirklich Ja? zur Westumfahrung Haselmühl?!

Die Interessengemeinschaft Ortsdurchfahrt entlasten - Natur erhalten informiert
Sprecherin: Freya Zobel - 92245 Kümmersbruck - Rathausstr. 33

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Fakten

Kosten

Pläne

Chronik

Presse

Argumente

 

 

 

 

 Überblick:

Länge ca. 7 km

10 Brückenbauwerke mit 8,5 bis 130,5 m Länge

Landverbrauch ca. 40 ha

13 Regenrückhaltebecken

20% der gesamten Kosten von ca. 15,5 Mio. Euro trägt die Gemeinde

Wir informieren gerne interessierte Bürgerinnen und Bürger, denen es ein Anliegen ist, den Straßenlärm in der Ortsdurchfahrt zu mindern und die daneben eine wunderschöne Landschaft als Naherholungsgebiet erhalten wollen.

 

 

 

 

 Nächstes Treffen:

Montag, 13.05.2013

19:30 Pizzeria Toni

 Das Staatliche Bauamt Amberg -Sulzbach hat das Planfeststellungsverfahren beantragt. Die Unterlagen mit Erläuterungen liegen vom 15. Mai bis 17.Juni 2013 zur Einsichtnahme im Rathaus, Zimmer 32 , Bauamt während der allgemeinen Dienstzeiten aus.

Weitere Informationen:

Flyer als PDF-Datei

Memorandum Dez. 2008

 

Am 24.Juni erschien in der Amberger Zeitung ein Bericht zur Einstellung der Planung für die Nordumgehung von Sulzbach-Rosenberg.

Das Aus für dieses Straßenprojekt kam auf Antrag der örtlichen SPD, die sich nach jahrzehntelanger Diskussion über die Vor- und Nachteile des geplanten Straßenbaus zu diesem wegweisenden Schritt entschloss. Die Sulzbach-Rosenberger SPD hatte erkannt, dass "dieses Projekt nicht mehr in die heutige Zeit passt!"

Gleiches gilt für Westumfahrung von Kümmersbruck. Allerdings halten hier die SPD und Teile der CSU-Fraktion immer noch an diesem Projekt fest, für das nahezu dieselben Ablehnungsgründe gelten wie für das jetzt gestrichene Sulzbach-Rosenberger Vorhaben.

Dies veranlasste die "IG Ortsdurchfahrt entlasten-Natur erhalten", die seit über 10 Jahren gegen die Westumfahrung kämpft, den Pressebericht auf Kümmersbrucker Verhältnisse umzuschreiben.

Sicher nur ein Szenario! Aber vielleicht ist es garnicht soweit von der Wirklichkeit entfernt? Warum sollte die Kümmersbrucker SPD weniger Einsicht zeigen als die Genossen in der Nachbarstadt?

Im Nachfolgenden bringt die IG den betreffenden originalen Zeitungsbericht und im Anschluss den fiktiven.

 

Hier der Originalbericht. Einfach öffnen!

 Und hier der fiktive Bericht:

 

Mittwoch, 30. Juni 2010 xxxxxxxxxxxxxxx

Aus dem Landkreis

xxxxxxxxxxxxxxxNummer 150

Gemeinderat: Nein zur Westumfahrung

Antrag der SPD auf Einstellung der Planung mit 16:9 Stimmen angenommen.

Kümmersbruck. Der entscheidende Punkt stand ganz am Schluss der Gemeinderatssitzung, ein Antrag der SPD-Fraktion, und er könnte große Auswirkungen haben: Mit 16:9 Stimmen beschloss der Kümmersbrucker Gemeinderat: "Alle weiteren Planungen zur Westumfahrung sollen eingestellt werden". Damit ist ein Schlussstrich unter eine mehr als zwei Jahrzehnte währende Diskussion gezogen.

Dass die SPD diesen Antrag stellen würde, war allgemein erwartet worden entsprechend hatten sich die Fraktionen auf die entscheidende Sitzung vorbereitet. Josef Flierl begründet für die SPD noch einmal den Antrag: "Dieses Projekt passt nicht mehr in die heutige Zeit!" Die Zahlen der Verkehrserfassung ergäben ein klares Bild, der Verkehr sei zurückgegangen. Dazu käme die untragbare "Zerstörung der Vilsauen in Haselmühl und Lengenfeld".

.... Strehl für die CSU schloss sich dem Antrag an, hätte aber lieber die verkehrsverbessernden Maßnahmen für die Ortsdurchfahrt Haselmühl gesondert behandelt.

 

abcd

Wie es damals war

An die lange Geschichte der Umgehungsplanung erinnerte Josef Breitkopf: 1997 stimmten alle im Gemeinderat der Planung zu. Allerdings bildete sich wegen der ungenügenden Informationspolitik der Gemeinde bald eine breite Allianz von Bürgern und betroffenen Grundstückseigentümern.

Die Bearbeitung von über 450 Einwendungen gegen die Planfeststellung des Staatlichen Bauamtes bei der Regierung der Oberpfalz habe das Verfahren sehr verzögert. Und in diesem Frühjahr schließlich habe das Verwaltungsgericht in Regensburg, in einem von zwei durch die Umgehungsstraße direkt betroffenen Bürgern angestrengten Verfahren, die bisherige Planung wegen Nichtbeachtung von FFH-Richtlinien (Flora-Fauna-Habitat) für unrechtmäßig und damit nicht vollziehbar erklärt.

Eine nun erforderliche Neuplanung sei aber aus verschiedenen, nicht zuletzt finanziellen Gründen nicht sinnvoll. (Für die"Westumfahrung Kümmersbruck" waren zuletzt 20 Mio Euro veranschlagt worden).

Presseerklärung nach der Verhandlung

beim Verwaltungsgericht in Regensburg

Amberger Zeitung vom 17. März 2010

 

Gründe, die gegen eine Westumfahrung sprechen

1. Die Westumfahrung wird die innerörtlichen Verkehrsprobleme nicht lösen

1.1. Der Verkehr wird laut Verkehrsuntersuchung von Prof. Kurczak vom Juli 1999 nur um 30-40% reduziert. Bei dem derzeitigen Anwachsen des Verkehrs würde die Entlastung der Anwohner in der Ortsdurchfahrt nur kurzfristig sein und in wenigen Jahren wieder den heutigen Stand erreicht haben.

1.2. Die Geschäftsleute sowie die Gastronomie an der OD sind weiterhin an einem regen Verkehr interessiert, d.h. der Ziel- und Quellverkehr, der bei ca. 50% liegt, wird sich beim jetzigen Verkehrsverhalten nicht mindern.

1.3. Der Verkehrsstau zu bestimmten Tageszeiten wird von der Ortsmitte in Richtung Amberg an die Nordeinmündung der Umgehungsstraße in die Vilstalstraße verlagert.

 

2. Die Westumfahrung zerstört unwiederbringlich erhaltenswerte Natur

2.1. Die Straße schneidet die Gemeinde auf der gesamten Länge vom Köferinger Trockental ab, einem der beliebtesten Naherholungsgebiete Kümmersbrucks. Im Wiesental sollen an einer der landschaftlich schönsten Stellen drei Regenrückhaltebecken gebaut werden, die den Charakter der Landschaft an der vorgesehenen Stelle vollkommen zerstören.

2.2. Sie zerstört durch das Abschneiden der Nord-Ostecke einen Teil des Theuerner Steinbruchs, eines als schützenswert eingestuften Landschaftsteils mit seltenen Tier- und Pflanzenarten.

2.3. Sie durchschneidet landwirtschaftliche Flächen von hoher Bonität und gefährdet damit bäuerliche Familienbetriebe in ihrer Existenz.

2.4. Durch zwei Brückenbauwerke über den Talraum der Vils wird der Lebensraum Fluss mit seinen Hochwasserschutzräumen (Retentionsräumen) durch einen Damm bei der Nordeinmündung massiv eingeschnürt, weiter eingeschränkt und empfindlich gestört.

2.5. Ein weiterer Straßenbau mit der damit verbundenen Versiegelung, der weiteren Zerschneidung von Biotopverbunden und den mit dem Verkehr einhergehenden Emissionen widerstrebt den Zielen der Agenda 21 und den von der Bayer. Staatsregierung im Landesentwicklungsplan vorgegebenen Zielen zum Schutz des Bodens.

 

 

3. Die Westumfahrung bringt neuen Verkehr und neue Belastung

3.1. Durch die Westumfahrung steigt der Verkehr insgesamt an. (Prognostiziert sind für das Jahr 2015 19.100 Kfz in der OD, wenn keine Westumgehung gebaut wird. Mit dem Bau der Westumfahrung würde sich jedoch das gesamte Verkehrsaufkommen auf 23.600 Kfz/Tag , davon allein 11.500 auf der Umgehungsstraße erhöhen)

3.2. Wohngebiete, die bisher noch nicht vom Verkehr berührt sind werden nun belastet und Wohn-bzw. Grundeigentum verliert an Wert.

3.3. Lärmschutzmaßnahmen, wie von der Gemeinde versprochen, können insbesondere im Bereich der Brückenbauwerke nicht oder nur mit erheblichen Kosten realisiert werden.

 

Memorandum gegen die Westumfahrung Kümmersbruck

 

Die Verkehrssituation in der Ortsdurchfahrt Haselmühl ist unbefriedigend. Gegner und Befürworter der "Westumfahrung Kümmersbruck" sind sich darin einig: eine Verbesserung ist notwendig. Die im Gutachten des Straßenplaners Prof. Kurzak 1999 vorgeschlagenen Trassen, und insbesondere die vom Gemeinderat beschlossene Westumfahrung, können dieses Problem nicht nachhaltig lösen. Die Westumfahrung verbraucht unverhältnismäßig viel landwirtschaftlich genutzte Fläche überdurchschnittlicher Bonität (40 ha) und gefährdet dadurch bäuerliche Existenzen. Sie beeinträchtigt bisher vom Verkehr nicht berührte Siedlungsgebiete und greift massiv in Landschaftsschutzgebiete wie das Wiesental sowie den geschützten Landschaftsteil "Theuerner Steinbruch" ein.

Die Interessengemeinschaft schlägt neben Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung eine ökologisch und ökonomisch bessere Lösung vor, die außerdem noch wesentlich kostengünstiger ist, da für sie u.a. keine teuren Brückenbauwerke benötigt werden.

 

Verbesserung der Verkehrssituation in der Ortsdurchfahrt Haselmühl

Ursachen der gegenwärtigen Verkehrssituation

1. Die Stadtrandgemeinde Kümmersbruck erfuhr in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung mit umfangreichen Ausweisungen von Wohn- und Gewerbegebieten, ohne dass ein begleitendes Verkehrskonzept erstellt wurde. Außerdem entwickelte sich der zentrale Bereich der Ortsdurchfahrt Haselmühl zu einer "Einkaufsmeile" sowohl für die Gemeindebürger, wie auch für viele Bürger der Gemeinden des unteren Vilstals. Dies wird weiterhin Verkehr anziehen.

2. Die Verengung der Ortsdurchfahrt durch einen kombinierten Rad- und Gehweg und ungünstig angelegte Parkbuchten (Post und Apotheke) sind die Hauptursache für Staus während der Hauptverkehrszeiten.

3. Die Ansiedlung zusätzlicher Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, sowie das Fehlen einer wirksamen Verkehrsüberwachung führen zu "wildem" Parken im gesamten Ortsbereich und damit zu Verkehrsbehinderungen.

4. Nicht synchronisierte Ampelschaltungen und ungeregelte Fußgängerüberwege führen ebenfalls zu Behinderungen des Verkehrsflusses.

 

Vorschläge der Interessengemeinschaft

Vorbemerkungen:

1. Die von Prof. Kurzak in seinem Bericht vom Juli 1997 vorhergesagte und seinen Vorschlägen an die Gemeinde zu Grunde liegende kontinuierliche Zunahme des Verkehrs hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil, eine im Juli 2007 vorgenommene offizielle Verkehrszählung ergab im Ortskern von Haselmühl eine Abnahme des Verkehrs um 3,5% in den letzten 10 Jahren.

2. Auch die beim Lückenschluss der A9 prognostizierte Zunahme des Schwerlastverkehrs ist 10 Wochen nach Freigabe nicht eingetreten. Im Gegenteil, Anwohner der Ortsdurchfahrt bemerken eine Verringerung des Durch gangsverkehrs.

3. Dies legt den Schluss nahe, dass die Grundlagen des Kurzakschen Verkehrskonzeptes von 1999 nicht länger gelten, da sie die aktuellen Entwicklungen, wie steigende Treibstoffkosten und die auch in unserem Raum abnehmenden Geburtenzahlen nicht berücksichtigen.

Die nachfolgenden Vorschläge zu einem alternativen, zeitgemäßen Verkehrskonzept erfüllen sowohl die Forderungen der Politik hinsichtlich Schonung der Lebensgrundlage Grund und Boden als auch von Umwelt, Klima- und Naturschutz.

1. Vermeidung der Stauursachen durch technische Maßnahmen, wie z.B. Bau von Kreisverkehren bzw. den Einbau von Induktionsschleifen zur Harmonisierung der Ampelschaltungen mit entsprechender Platzierung von Fußgängerüberwegen.

2. Einrichtung von zusätzlichen verkehrsgerechten Parkmöglichkeiten im Ortskern durch Erwerb von leerstehenden Anwesen.

3. Stärkere Unterstützung der Anwohner beim Einbau von Schallschutzfenstern und bei sonstigen Schallschutzmaßnahmen (Godelmann-Siedlung).

4. Unterstützung von bauwilligen Anwohnern beim Erwerb von straßenfernen Grundstücken.

5. Verringerung des Ziel- und Quellverkehrs durch Verbesserung des ÖPNV (Tarifgestaltung, Halbstundentakt).

6. Erschließung der "Geschäftsmeile" durch einen zweiten Radweg auf der Vilsseite (ist ohne Straßenverengung möglich, wenn die verkehrsbehindernden Parkplätze vor Post und Apotheke aufgehoben werden).

7. Entlastung der Ortsdurchfahrt Haselmühl durch Verlängerung der Sebastian-Kneipp-Straße, wie ursprünglich geplant, zur B 85. Diese Verbindung zum Einkaufszentrum "Franzosenäcker" und zu den östlichen und nördlichen Stadtteilen von Amberg würde eine deutliche Entlastung der Ortsdurchfahrt Haselmühl zu wesentlich geringeren Kosten bewirken.

 

Allgemeine Argumente gegen die Westumfahrung

Die Westumfahrung Kümmersbruck widerspricht einer sinnvollen Landesentwicklung im weitesten Sinn.

Die Trasse tangiert intakte landwirtschaftliche Flächen mit überdurchschnittlichen Erträgen im Gebiet zwischen der Stadt Amberg, den Teilgemeinden Haselmühl und Köfering und dem Rand des Hirschwalds. Sie durchschneidet eine gut gegliederte landwirtschaftliche Struktur. Dieser schwerwiegende Eingriff in die gewachsene Kulturlandschaft kann auch über eine Flurneuordnung nachträglich nicht korrigiert werden. Die Landwirtschaft als Erzeugerin von Nahrungsmitteln und Bioenergie - ein immer wichtiger werdender Wirtschaftsfaktor - braucht ebenfalls Lebensraum und Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Die Westumfahrung Kümmersbruck widerspricht den Zielen der Agenda 21.

Der Umweg auf dieser Strecke für den Verkehr aus dem Vilstal nach Amberg würde ca. 2,4 km betragen. Außerdem müsste zusätzlich eine Steigung von rund 40 Höhenmetern überwunden werden. Das würde bei der Annahme von 14 000 Fahrzeugen pro Tag einen Mehrverbrauch von täglich mindestens 5000 Litern Benzin oder Dieselkraftstoff bedeuten.

Die Gemeinde Kümmersbruck hat sich dem Vorhaben "Naturpark Hirschwald" angeschlossen, mit der Absicht, unsere Region für den sanften Tourismus zu erschließen. Der Trassenverlauf am Rande des Hirschwalds, mit den Eingriffen in das Jura-Karstgebiet Wiesental, in dem Regenrückhaltebecken über die ganze Talbreite geplant sind, bewirkt eine massive Beeinträchtigung dieser ökologisch wertvollen Landschaft. Das landwirtschaftlich genutzte reizvolle Ranzental und der geschützte Landschaftsteil "Steinbruch Theuern" werden ebenfalls stark beeinträchtigt.

Für ausgewiesene Hochwasserschutzgebiete gelten strenge Bau- bzw. Veränderungsverbote. Es ist deshalb unverständlich, dass quer durch die Retentionsfläche Vilsaue ein Straßendamm gebaut werden soll, der die Flussaue an dieser Stelle auf 80 m einengt und die Hochwassergefahr erhöht.

Die im landschaftspflegerischen Begleitplan, als besonders schützenswert hervorgehobenen Talauen der Vils werden im Norden durch Eingrabungen und Aufschüttungen und im Süden durch eine Talbrücke so stark verändert, dass das Ortsbild von Haselmühl unwiederbringlich zerstört wird.

Eines der vorgeblichen Hauptziele der Umgehungsstraße, der Lärmschutz für die Anwohner der Ortsdurchfahrt Haselmühl, kann aus topographischen Gründen für die Bewohner des Vilsangers, der Wohngebiete auf der Platte, der Utzhütte und des Wohngebiets im Bereich Porschestrasse nicht erreicht werden. In der Summe vergrößert sich die Zahl, der durch Verkehrslärm betroffenen Bewohner auf mehr als das Doppelte, ohne die Ersteren wesentlich zu entlasten.

 

Die Westumfahrung Haselmühl ist für den Wirtschaftsstandort Kümmersbruck nicht notwendig.

Diese eindeutige Aussage ergab die Befragung von Regionalpolitikern und Verantwortlichen der Firma Grammer.

In eine ganzheitliche Kosten- Nutzen- Abschätzung des Gesamtprojektes muss der Wertschöpfungsverlust durch den Verlust landwirtschaftlich genutzter Flächen, die Unterhaltskosten der neuen Strasse und die durch die Umwidmung der Ortdurchfahrt zur Gemeindestrasse auf die Anwohner und die Gemeinde zukommenden Kosten sowie der Verlust an Kaufkraft für die Gewerbebetriebe an der Ortsdurchfahrt mit einbezogen werden. Dazu kommt, dass die geschätzten Baukosten im Vergleich zu ähnlichen Projekten (Umgehung Ammersricht) als viel zu gering angesetzt wurden.

 

Zusammenfassung

Nach Abwägung aller Gründe des Für und Wider ist die Verwirklichung des Projektes "Westumfahrung Kümmersbruck" nicht zu rechtfertigen.

Seit dem Gemeinderatsbeschluss im Jahre 1999 hat sich die Situation grundlegend verändert:

o Die prognostizierte Entwicklung des Verkehrs ist nicht eingetreten und wird wegen der gestiegenen Treibstoffkosten und des demographischen Wandels auch in Zukunft nicht eintreten.

o Wegen des Klimawandels ist es notwendig auch im Verkehr den CO2- Ausstoß durch Verstärkung des ÖPNV zu vermindern.

o Die Schonung der natürlichen Ressourcen von Natur und Umwelt wird aus demselben Grunde immer dringender.

o Die von der Solidargemeinschaft der Grundstückeigentümer und der Interessengemeinschaft "Ortsdurchfahrt entlasten Natur erhalten" vorgeschlagenen Lösungsansätze für das Verkehrsproblem in der Ortsdurchfahrt sind nachhaltig und entsprechen der Entwicklung weit besser als die "Westumfahrung".

 

im Dezember 2008

J. Schönberger Gemeinderat, Sprecher der Solidargemeinschaft der Grundstückseigentümer

F. Zobel Sprecherin der Interessengemeinschaft "Ortsdurchfahrt entlasten - Natur erhalten"

Dr. H. M. Thieringer Agenda 21- Beirat des Landkreises Amberg - Sulzbach

 

 

 

 

 

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Datum der letzten Änderung: 14.11.2012